29. März 2014 24. August 2014

HERMANN J. PAINITZ. SELBSTVERSTÄNDLICH

Hermann Josef Painitz (geb. 1938) nimmt im österreichischen Kunstgeschehen die Position eines Einzelgängers ein.


Der Beginn seines künstlerischen Schaffens in den 1960er-Jahren ist von Bildern und Plastiken geprägt, in denen er sich mit Themen wie Serie, Rhythmus, Reihe und der „Überwindung des Individuellen“ mittels geometrischer Grundformen (Kreis, Quadrat) beschäftigt  sowie in weiterer Folge (Anfang der 1970er-Jahre) mit der bildlichen Umsetzung statistisch erfasster Daten. Die formal meist sehr reduzierten und aufgrund der regelmäßig wiederkehrenden konzentrischen Kreise oft als „konstruktiv“ bezeichneten Werke gehorchen jeweils inneren Gesetzmäßigkeiten, so dass Painitz selbst immer wieder von „logischer“ Kunst spricht. Dabei geht es ihm primär um die Entwicklung verschiedener visueller Zeichensysteme, die in weiterer Folge in den „gegenständlichen Alphabeten“ und codierten Schriftbildern Ausdruck finden.


ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH widmet Hermann J. Painitz die erste umfangreiche Retrospektive seit 1987 und versucht anhand der wichtigsten, seit den 1960er-Jahren entstandenen Werkgruppen die Besonderheit dieses ebenso vielseitigen wie konsequenten Œuvres neu zu ermessen.

Publikation erscheint im Mai 2014.
Präsentation der Monografie HERMANN J. PAINITZ im Rahmen eines Künstlergesprächs mit Dieter Bogner
So 18. Mai 2014 14:00 Uhr

Virtueller Ausstellungsrundgang

Produziert von www.artuum.at


Führungen durch die Ausstellung
(Dauer ca. 60 Minuten)
Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat 15:00 Uhr
Führung pro Person: 3 €
6.und 20. April, 4. Mai, 1. Juni,
6. und 20. Juli, 3. und 17. Aug. 2014

Dialogführungen mit dem Künstler 15:00 Uhr
18. Mai und 24. Aug. mit Hermann J. Painitz und Alexandra Schantl
15. Juni mit Hermann J. Painitz und Elisabeth von Samsonow

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Kunstvermittlung
Biografie
Künstlerporträt, Video, 9:21 min.
Bildergalerie Eröffnung
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